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DDR -: "'Zentralhaus für Kulturarbeit der Deutschen Demokratischen Republik. Abt. geistig-kulturelles Leben. Erste zentrale Ausstellung Freizeit, Kunst und Lebensfreude Leipzig vom 19. Nov. bis 19. Dez. 1971.' Wohl zu offiziellen Dokumentationszwecken angefertigtes Foto-Album mit 42 montierten schwarz-weiß Fotografien (Vintages, in den Formaten 16 x 17 cm, 12,8 x 20 cm bis 18 x 24,2 cm), teilweise durch erklärende gedruckte Texte ergänzt." Goldgeprägter Halbleder-Band der Zeit mit rotem Rücken (Einband etwas fleckig), 29,5 x 39,5 cm.

Interessantes Dokument der Alltagskultur in der DDR. Die Aufnahmen zeigen die Stände der Städte Schwedt und Karstädt sowie die Präsentationen zu den Themen 'Wir gestalten unsere Umwelt', 'Schreiben und Gestalten' und 'Kulturgeschichtliche Zinnfiguren'. Zu sehen sind Skulpturen, Keramik, Mode, Inneneinrichtungen, Spielzeug, Wandteppiche etc. Aus der 1949 gegründeten 'Zentralstelle für Volkskunst' wurde 1952 zunächst das 'Zentralhaus für Laienkunst' in Leipzig, das dann 1954 in 'Zentralhaus für Volkskunst' und 1962 schließlich in 'Zentralhaus für Kulturarbeit der DDR' umbenannt wurde. Das 'Zentralhaus' war als staatliche Einrichtung dem Ministerium für Kultur unterstellt und zuständig für die Förderung der Laienkunst und Brauchtumspflege in der DDR, d.h. für den Entwurf von Konzepten für die Entwicklung der Volkskunst, für die Klubarbeit, die alle Kunstsparten bediente, für die Anleitung der zentralen Arbeitsgemeinschaften des künstlerischen Volksschaffens, der Klubs und Kulturhäuser, für Organisation und Durchführung zentraler Wettbewerbe und Ausstellungen etc. (Vergl. Akademie der Künste, Archiv, Informationen zum Bestand 'Zentralhaus für Kulturarbeit'). Kollation: 1 weißes Blatt, 1 Titelblatt, 1 Blatt mit montiertem Text, 30 Blätter mit Fotos und Texten.
Preis: 250 EUR