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BELLERMANN, CHRIST. FR.: Die St. Paulsgemeinde vor Berlin. Kurze Geschichte und Beschreibung derselben und ihres Grundes und Bodens, bei Gelegenheit der ersten Jahresfeier ihrer Kirchweih am 17. Julius 1836. Berlin, Julius Sittenfeld, 1836. Lithographie mit Abbildung der Kirche, 32 Seiten, einfache blaue Broschur der Zeit (Umschlag mit kleinen Läsuren), 20 x 13 cm. Erste Ausgabe.

Sehr seltene Schrift über die als dritte der Schinkelschen Vorstadtkirchen in den Jahren 1832 bis 1835 errichtete St. Pauls-Kirche. Während die St. Johannis Kirche und die Nazareth Kirche Fassaden in Sichtmauerwerk aufweisen, wurde St. Paul als Putzbau ausgeführt. Die korinthischen Pilaster und der breite Architrav unter dem weit auskragenden Traufgesims sowie der flache Giebel lassen die Kirche wie einen antiken, tempelartigen Bau wirken. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche stark beschädigt und brannte 1945 vollständig aus. In den 1950er Jahren wurde sie originalgetreu wieder aufgebaut, nur der Innenraum ist heute modern gestaltet. Die hier vorliegende Schrift wurde von dem Pfarrer der Gemeinde verfasst und behandelt den Wedding, Luisenbad bzw. Gesundbrunnen, die Kolonie an der Panke, den gegenwärtigen Zustand der Gemeinde und die Architektur der Kirche, insbesondere auch das Kircheninnere. - Stellenweise leicht fleckig.
Preis: 180 EUR